Frequenztherapie
Regulation über gezielte Reizsetzung
Frequenztherapie basiert auf der Annahme, dass biologische Systeme auf rhythmische und elektromagnetische Impulse reagieren.
In der Praxis werden definierte Frequenzmuster eingesetzt, um Regulationsprozesse im Organismus zu unterstützen.
Die Anwendung erfolgt im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes und ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie.
Grundprinzip
Jede Zelle arbeitet mit elektrischen Potenzialen.
Kommunikation im Nervensystem erfolgt über elektrische Impulse.
Frequenztherapie nutzt dieses Prinzip und setzt gezielte Signale, die das körpereigene Regulationssystem stimulieren können.
Dabei geht es nicht um „Heilung von außen“,
sondern um die Unterstützung vorhandener Selbstregulationsprozesse.
Mögliche Einsatzbereiche
Frequenzanwendungen können begleitend eingesetzt werden bei:
stressbedingter Erschöpfung
vegetativer Dysregulation
muskulären Spannungszuständen
allgemeinen Regulationsstörungen
Unterstützung von Regenerationsprozessen
Die Anwendung erfolgt individuell abgestimmt.
Ablauf
Anamnese und Zielklärung
Auswahl geeigneter Frequenzprogramme
Anwendung in entspannter Position
Nachspüren und kurze Einordnung
Dauer: individuell, meist 30–60 Minuten
Einordnung
Frequenztherapie ist eine komplementäre Methode.
Sie gehört nicht zur evidenzbasierten Schulmedizin.
Ich setze sie unterstützend ein, wenn sie sinnvoll in ein Gesamtkonzept integriert werden kann.
Meine Haltung
Ich arbeite verantwortungsvoll und transparent.
Frequenzanwendungen sind kein Ersatz für medizinische Behandlung, sondern können regulierende Prozesse begleiten.
Technischer Hintergrund
Frequenztherapie basiert auf der Anwendung definierter elektrischer oder elektromagnetischer Signale in einem bestimmten Frequenzbereich.
Biologische Systeme arbeiten elektrochemisch.
Zellmembranen besitzen Spannungsunterschiede, Nervenimpulse werden elektrisch weitergeleitet, Muskelfasern reagieren auf elektrische Reize.
In der Frequenzanwendung werden niederenergetische Impulse über Elektroden, Kontaktflächen oder Applikatoren an den Körper übertragen. Die Intensität bleibt dabei im nicht-invasiven Bereich.
Ziel ist keine direkte strukturelle Veränderung, sondern eine funktionelle Beeinflussung regulatorischer Prozesse.
Wirkansatz (theoretisches Modell)
Diskutierte Mechanismen sind unter anderem:
Beeinflussung von Membranpotenzialen
Modulation neuronaler Aktivität
vegetative Regulation
Unterstützung zellulärer Kommunikationsprozesse
Einfluss auf Muskeltonus
Die Forschungslage zu einzelnen Verfahren ist heterogen.
Nicht alle Anwendungsformen sind wissenschaftlich eindeutig abgesichert.
Sicherheit und Rahmen
Die Anwendung erfolgt:
nicht-invasiv
schmerzfrei
mit kontrollierter Intensität
individuell angepasst
Kontraindikationen (z. B. Herzschrittmacher, akute Erkrankungen, Schwangerschaft je nach Verfahren) werden vorab geklärt.
Die Frequenztherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Therapie.