Aufstellungsarbeit

Systeme sichtbar machen – Dynamiken klären – neue Ordnung finden

Aufstellungsarbeit ist eine strukturierte Methode, um verborgene Dynamiken in Systemen sichtbar zu machen.

Systeme können sein:

  • Familie

  • Partnerschaft

  • berufliches Umfeld

  • innere Anteile

  • Entscheidungsprozesse

  • wiederkehrende Konfliktmuster

Was im Alltag diffus wirkt, wird im Aufstellungsprozess räumlich erfahrbar.

Grundprinzip

Jeder Mensch ist Teil von Beziehungssystemen.
Innerhalb dieser Systeme wirken oft unbewusste Bindungen, Loyalitäten oder Rollenübernahmen.

Diese können sich zeigen als:

  • wiederkehrende Konflikte

  • Entscheidungsschwierigkeiten

  • emotionale Verstrickungen

  • Überverantwortung

  • diffuse Blockaden

In der Aufstellungsarbeit werden diese Strukturen symbolisch im Raum dargestellt – mit Stellvertretern, Bodenankern oder innerer Imagination.

Formen der Aufstellungsarbeit

In meiner Praxis arbeite ich:

  • im Einzelsetting

  • mit Bodenankern

  • mit inneren Anteilen

  • systemisch-strukturiert

  • naturbezogen integriert (bei Bedarf)

Es ist keine Gruppendynamik erforderlich – der Prozess kann auch im Einzelrahmen sehr klar und wirksam sein.

Mögliche Themen

  • Familiendynamiken

  • transgenerationale Muster

  • Beziehungskonflikte

  • berufliche Positionierung

  • Führungsfragen

  • Entscheidungsfindung

  • innere Ambivalenzen

Aufstellungsarbeit eignet sich besonders dann, wenn ein Thema „größer“ wirkt als die bewusste Erklärung.

Ablauf einer Sitzung

  1. Präzise Klärung des Anliegens

  2. Strukturierte Aufstellung im Raum

  3. Wahrnehmung und Neuordnung

  4. Integration und Transfer in den Alltag

Dauer: ca. 60- 90 Minuten

Wirkung

Viele Menschen erleben:

  • emotionale Entlastung

  • neue Perspektiven

  • Klarheit über Rollen und Grenzen

  • Stärkung der eigenen Position

  • mehr innere Stabilität

Veränderung entsteht nicht durch Diskussion,
sondern durch Erfahrung im Raum.

Einordnung

Aufstellungsarbeit ist eine systemische Methode.
Sie ersetzt keine Psychotherapie, kann jedoch klärend und stabilisierend wirken.

Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt beim Klienten.

Meine Haltung

Ich arbeite strukturiert, ruhig und ohne Dramatisierung.

Ziel ist nicht, Schuldige zu suchen,
sondern Ordnung zu ermöglichen.